About Us

fusion wurde 2002 von Gabriel Lorenz gegründet. Die Marke stürmte 2003 den Bike-Markt mit einem Paukenschlag. Die revolutionäre schwebende Dämpferkonstruktion genannt Float Link war in aller Munde. Die Bikes sahnten in allen Bereichen Testsiege ab. Die Modelle Whiplash, Floyd, Raid, Freak, Strangler und Terminator wurden zum Kult. Mit dem Modell Whiplash überquerte der kalifornische Guiness Book of Records Halter Bobby Root die Alpen. Und das mit 170mm Federweg am Hinterbau!

 

Ab 2004 engagierte man sich stark im Rennsport. So kam es zu der sehr erfolgreichen Zusammenarbeit mit Sabine Spitz, die mit der ersten MTB Edel-Medaille eines deutschen Athleten bei den Olympischen Spielen gipfelte. Die deutsche Meisterschaft in Cross Country war ein weiterer Beweis der guten Zusammenarbeit. Im gleichen Jahr startete man auch ein langjähriges Sponsoring mit Guido Tschugg, das gleich im ersten Jahr mit einem Sieg im Four-Cross beim World Cup in Fort William (GB) endete. Im gleichen Jahr sprang der dritte Platz in der Gesamtwertung im World Cup heraus. Die nächsten Jahre wurden genauso erfolgreich bestritten. Mehrere 2te Plätze (Mt. Sainte-Anne – Kanada, Angel Fire Resort – USA, Schladming - Österreich) im Weltcup und weitere top Platzierungen (3ter Platz bei den Weltmeisterschaften in Neuseeland, 3ter Platz bei den Europameisterschaften in Stolberg – Deutschland) waren die Folge.
2005 wurde fusion von den Lesern der Zeitschrift bike als die innovativste Fahrradmarke in Deutschland gewählt. Im gleichen Jahr wählten die Leser der Zeitschrift Mountain Bike das Modell Floyd zum Bike des Jahres. In den folgenden Jahren wurden weitere Modelle von den Lesern diverser Zeitschriften zu top Platzierungen in den Leserwahlen nominiert. Es folgten etliche Testsiege diverser Modelle in deutschen Fachzeitschriften.

 

In den letzten 2 1/2 Jahre ist deutlich ruhiger um die sehr gehypte Marke geworden. Der Grund: eine Produktionsstandortverlagerung von Deutschland nach Taiwan. Der Produktionsstandort Deutschland war wettbewerbstechnisch nicht mehr zu halten. Wobei hier nicht so sehr die Kosten eine Rolle gespielt haben, sondern viel mehr die technischen Möglichkeiten, die neusten Ideen bestmöglich umzusetzen. Deutschland hat sich im Fahrradbau fertigungstechnisch nicht mehr  weiter entwickelt. Alle aufwändigen Fertigungsmethoden lassen sich nur noch im Fernost (hauptsächlich Taiwan) in dieser Komplexität realisieren.
So entschließ man sich Ende 2010 die Produktion Schritt für Schritt nach Taiwan zu verlagern. Es folgten 2 ½ Jahre intensiver Arbeit, um eine hochmoderne Fertigungslinie und eine komplett neue Modellpalette aufzuziehen. Dieser Umbruch wird sicherlich noch 1-2 weitere Jahre dauern und wird sicherlich erst Mitte/Ende 2014 komplett vollzogen sein.

 

Die Rahmenentwicklung ist natürlich in Deutschland geblieben, das Kompetenzteam wurde jedoch deutlich erweitert. Auch die Testumgebung wurde (früher Odenwald, Taunus und Spessart) deutlich erweitert. Mittlerweile werden alle Bikes nicht nur rund um Frankfurt, sondern auch in dem deutlich anspruchsvolleren Gelände der französischen Seealpen über das ganze Jahr getestet.  Die ersten neuen fusion Modelle werden ab Ende Juni 2013 ausgeliefert. Den Anfang machen der Nachfolger des legendären Whiplash und die neusten Modelle der Freak-Reihe, das Freak Team und die Freaky Lady.